FOTI zum Wochenende #1 – Verschlusszeit

Grundlagen jeder Kamera – Zeit/Blende/ISO

Bestimmte Dinge ändern sich nicht …

… egal ob es eine analoge oder digitale Kamera ist.

  • Verschlusszeit
  • Blende
  • ISO

Wer sich intensiv mit diesen drei Parametern beschäftigt, kommt seinem Ziel bessere Fotos zu machen, recht schnell näher. Es ist in etwa wie beim Kochen, zuerst überlegt man sich was man Kochen/Fotografieren möchte, dann besorgt man sich die Zutaten, die in der Fotografie aus den drei Parametern Zeit/Blende und ISO bestehen. Da wir jetzt alles an Zutaten haben, fehlt nur noch das Rezept nach dem wir Kochen/Fotografieren wollen. Dafür können wir die Automatik der Kamera das Rezept herausfinden lassen … ob uns das aber schmeckt? Wir können dieses Automatische Rezept aus der Kamera aber sehr wohl als Anhaltspunkt für unser Bild nehmen, wenn wir gar nicht wissen, wo und wie wir anfangen sollen! Wie das genau geht erfahrt Ihr in einem meiner nächsten Tipps zum Wochenende.

Also ab in den manuellen Modus (M) und sich seine Rezepte für das perfekte Bild durch üben und testen selber erarbeiten. Zunächst aber muss man wissen was die Einzelnen Parameter bewirken und bedeuten, damit man von den Ergebnissen nicht enttäuscht wird. Darum starten wir heute meine Serie mit Tipps zum Wochenende bei der Verschlusszeit.

Die Verschlusszeit

Sie regelt nichts anderes als die Zeit in der Licht auf den Sensor/Film fällt.
Fotografiere ich z.B. ein sich nicht bewegendes Objekt … sagen wir ein Haus und ich bewege mich auch nicht, dann kann die Verschlusszeit ruhig länger gewählt werden. Jedoch auch nicht zu lange, da ich wenn ich aus der Hand fotografiere sonst durch meine eigene Bewegung das Bild verwackeln könnte. Wenn ich hingegen ein sich schnell bewegendes Motiv fotografieren möchte (z.B. ein fahrendes Auto), brauche ich auch eine schnelle Verschlusszeit damit das Bild bzw. das Objekt auch scharf auf dem Sensor ist. Denn solange der Verschluss geöffnet ist, wird das Bild belichtet.

Das bedeutet, wenn ein Auto mit 100 km/h an mir vorbei fährt, legt es ca. 28 Meter pro Sekunde zurück. Würde ich das Bild z.B. mit 1/100 belichten, legt das Auto während der Belichtung immer noch 28 cm zurück, was zu einer Unschärfe im Bild führt, wenn ich nicht die Kamera gleichzeitig mitziehe um das auszugleichen. Würde ich das Bild mit 1/1000 belichten, legt das Auto nur noch 2,8 cm bei der Belichtung zurück und wird deutlich schärfer. Wenn ich auf 1/8000 gehe, kommen wir auf nur wenige mm Bewegung und frieren so das Auto auf dem Bild fast ein. Das Problem an der Sache ist, man braucht sehr viel Licht je schneller man die Verschlusszeit wählen möchte! Hier kann man mit der Blende und dem ISO Wert entgegenwirken aber alles hat auch seine Grenzen. Das werde ich Euch anhand eines Beispiels in einem späteren Beitrag verdeutlichen.

Ich hoffe ich konnte dem ein oder anderen mit den Informationen weiterhelfen um sich langsam vom Automatik Modus zu verabschieden 😉

In der nächsten Folge geht es dann direkt mit der Blende weiter.

Wenn es Euch gefallen hat und Ihr mehr Tipps für die Praxis haben möchtet, abonniert meinen Blog und Ihr verpasst auf keinen Fall die nächste Folge! Und solltet Ihr noch Fragen, Anregungen oder Kritik haben, dann schreibt sie einfach hier unten in die Kommentare.

Habt ein schönes Wochenende, macht es gut und bis bald

Euer
RAVE

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